
Videospiele physisch kaufen und Geld zurückgewinnen
Digitale Spiele verschwinden nach dem Kauf für immer in deiner Bibliothek. Das Geld ist weg, auch wenn du das Spiel nie wieder anrührst. Bei physischen Spielen läuft das anders: Du kaufst eine Disc oder Cartridge, spielst das Game durch und verkaufst es anschließend weiter.
Der Clou dabei: Beliebte Spiele behalten oft 50-80% ihres ursprünglichen Wertes. Ein 60-Euro-Spiel bringt dir beim Verkauf noch 30-50 Euro ein. Dadurch kostet dich das Spielerlebnis effektiv nur 10-30 Euro statt der vollen 60 Euro.
Das funktioniert besonders gut bei Single-Player-Spielen, die du einmal durchspielst und dann nicht mehr brauchst. Nintendo-Titel sind dabei echte Goldgruben – sie verlieren deutlich weniger an Wert als Spiele anderer Hersteller.
Das Prinzip ist simpel: Statt im PlayStation Store, Nintendo eShop oder Xbox Store zu kaufen, holst du dir die physische Version des Spiels. Diese findest du in Elektronikläden, online oder gebraucht auf Marktplätzen.
Nach dem Durchspielen stellst du das Spiel auf eBay Kleinanzeigen, Vinted oder speziellen Gaming-Marktplätzen zum Verkauf ein. Je nach Spiel und Zustand erhältst du einen Großteil deines Geldes zurück.
Der Trick liegt im Timing: Kaufe neue Spiele nicht sofort zum Release, sondern warte 2-4 Wochen. Dann sind physische Versionen oft günstiger als digitale, während der Wiederverkaufswert noch hoch bleibt.
Bei 3-4 Spielen pro Jahr sparst du bereits 100-200 Euro. Intensivere Gamer können 300-500 Euro jährlich einsparen, je nachdem wie konsequent sie verkaufen.
Hier ein Beispiel: Du kaufst ein 60-Euro-Spiel physisch für 45 Euro (nach 3 Wochen) und verkaufst es für 35 Euro weiter. Effektive Kosten: 10 Euro statt 60 Euro digital. Das sind 50 Euro Ersparnis pro Spiel.
Besonders lukrativ sind Nintendo Switch-Spiele. Titel wie Zelda oder Mario Kart behalten oft 70-80% ihres Wertes über Monate hinweg. PlayStation- und Xbox-Spiele verlieren schneller an Wert, sind aber dafür oft günstiger im Einkauf.
Gewöhne dir an, vor jedem Spielekauf die Preise zu vergleichen. Nutze Preisvergleichsseiten wie Idealo oder Geizhals, um digitale und physische Preise gegenüberzustellen.
Kaufe physische Spiele bevorzugt bei großen Händlern oder seriösen Privatverkäufern. Achte dabei auf den Zustand: Hülle, Anleitung und Disc sollten möglichst neuwertig sein.
Für den Wiederverkauf machst du aussagekräftige Fotos und schreibst ehrliche Beschreibungen. Verkaufe zeitnah nach dem Durchspielen – je länger du wartest, desto mehr sinkt der Wert.
Organisiere deine Spiele in einer einfachen Liste oder App. So behältst du den Überblick über Kaufpreise und potenzielle Verkaufserlöse.
Der offensichtlichste Vorteil ist die Geldersparnis durch den Wiederverkauf. Du spielst praktisch für einen Bruchteil der ursprünglichen Kosten.
Dazu kommt die Unabhängigkeit von digitalen Stores. Deine Spiele gehören dir physisch – sie können nicht einfach aus dem Store entfernt oder durch Server-Abschaltungen unspielbar werden.
Physische Spiele lassen sich außerdem verleihen oder verschenken. Manche entwickeln sogar einen Sammlerwert, besonders limitierte Editionen oder seltene Titel.
Für Gamer mit langsamem Internet ist der Vorteil praktisch: Keine langen Downloads, sondern sofort spielbereit nach dem Einlegen.
Der größte Nachteil ist der zusätzliche Aufwand. Du musst Preise vergleichen, Verkaufsinserate erstellen und den Versand organisieren. Das kostet Zeit und erfordert etwas Organisation.
Physische Spiele brauchen Platz im Regal und können beschädigt oder verloren gehen. Das Wechseln der Discs ist weniger komfortabel als das digitale Bibliotheks-System.
Bei Online-Multiplayer-Spielen, die du über Jahre spielst, macht der Wiederverkauf keinen Sinn. Hier sind digitale Versionen oft praktischer.
Manche Publisher bieten digitale Vorteile wie Cloud-Saves oder plattformübergreifendes Spielen nur bei digitalen Käufen an.
Physische Spiele zu kaufen und weiterzuverkaufen ist eine der effektivsten Methoden, um bei Gaming-Ausgaben zu sparen. Besonders für Gelegenheitsspieler, die Titel meist nur einmal durchspielen, ist das Sparpotenzial beträchtlich.
Der zusätzliche Aufwand hält sich in Grenzen, wenn du es zur Routine machst. Nach wenigen Verkäufen läuft der Prozess automatisch ab.
Die Methode funktioniert am besten bei Story-lastigen Single-Player-Spielen und Nintendo-Titeln. Bei Online-Games oder Dauerspielern wie FIFA solltest du individuell entscheiden.
Probiere es einfach bei deinem nächsten Spielekauf aus. Das Risiko ist minimal, das Sparpotenzial aber erheblich.
Erste Schritte
- 1Preise für dein nächstes Wunschspiel auf Idealo oder Geizhals vergleichen
- 2Einen seriösen Online-Shop oder lokalen Händler für physische Spiele finden
- 3Das erste Spiel physisch kaufen und sorgfältig aufbewahren
- 4Nach dem Durchspielen den aktuellen Marktpreis auf eBay Kleinanzeigen recherchieren
- 5Hochwertige Fotos vom Spiel machen und eine ehrliche Verkaufsbeschreibung erstellen
- 6Das Spiel auf eBay Kleinanzeigen oder Vinted einstellen
- 7Den Verkaufserlös notieren und das gesparte Geld für das nächste Spiel verwenden
- 8Bei Erfolg das System auf weitere Spielekäufe ausweiten
Fakten & Überblick
Finloom Tipp
"Checke vor jedem Spielekauf die Preise auf Idealo oder Geizhals. Oft sind physische Versionen nach wenigen Wochen günstiger als im digitalen Store. Kaufe gezielt Spiele mit hohem Wiederverkaufswert – beliebte Titel von Nintendo behalten oft 70-80% ihres Wertes."
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